Der Norden Frankreichs: Verspielt und kunterbunt

Das deutsche Pressebüro von Ubifrance - 15-mars-2012 11:34:41

Lille und die Region zeichnen sich durch attraktive Unternehmensstandorte und Ausbildungsangebote für digitale Kreation aus   Abgesehen vom Cluster ‚Pôle Images‘ hat sich die Region mit zahlreichen international bekannten Adressen im Bereich der digitalen Technik einen Namen gemacht: Etwa 1 200 Studenten werden an den Hochschulen ‚ Supinfocom ‘, ‚ Supinfogame ‘ und dem ‚ Institut Supérieur du Design ‘ in den Studienzweigen digitale Animation, Videospielindustrie und Industriedesign ausgebildet. Interesse an den frisch ausgebildeten Absolventen zeigen Zeichentrickstudios wie Pixar, Dreamworks sowie international bekannte Videospielentwickler wie Gameloft, Ameloft, Ubisoft oder Hydravision. Heute erstreckt sich der Bekanntheitsgrad der Hochschulvereinigung Supinfogroup bis nach Indien, wo in Pune bei Mumbai in Zusammenarbeit mit privaten Investoren ein Standort für den Ausbildungszweig Multimedia und Videospiele aufgebaut wurde. 350 Studierende aus der ganzen Welt werden hier ausgebildet. Die Region Lille fördert dabei nicht nur die Ausbildung in digitalen Tätigkeitsfeldern. Sie strebt auch die Projektentwicklung an den hierfür ausgelegten Standorten der Region an. Bildtechnik Der fünf Hektar große Standort „Plaine Images“ wurde errichtet, um den Bereich Bildtechnik auf internationaler Ebene zu fördern. Die ‚Plaine Images‘ fördert die Entwicklung der angesiedelten Unternehmen sowie die Synergien zwischen den verschiedenen Tätigkeitsfeldern im visuellen Bereich. In diesem Sinne werden Verbindungen zwischen kreativen Projekten, Unternehmen und Forschungslaboren geschaffen. Das Gründer- und Innovationszentrum von ‚Plaine Images‘ bietet Platz für rund 50 Unternehmen und 1 000 Beschäftigte. Visual Studies ‚Imaginarium‘ ist eine Plattform für den Austausch und die Zusammenarbeit von Unternehmen, Digital Artists, Ausbildungsstätten und Forschungsteams. Ende 2012 wird hier ein in Frankreich und Europa einzigartiger Raum für Forschung, Innovation und Entwicklung im Bereich der Visual Studies eingerichtet. Das Projekt wird durch die Universität Lille und das französische Zentrum für wissenschaftliche Forschung CNRS getragen und bietet eine Plattform für virtuelle Rundgänge, Labors und Ateliers. Digitale Kreation Im September 2012 werden die Hochschulen der Supinfogroup in das „digitale Gewächshaus“ (Serre Numérique) umziehen, welches auf einem einfachen Konzept basiert: „Die digitale Kreation in allen Dimensionen“. Auf 15.000 m² sind Unternehmenschefs, kreative Köpfe, Forscher, Lehrende, Studenten und Digital Artists vereint. Das „Serre Numérique“ ist auf alle Segmente der digitalen Produktion ausgerichtet: Videospiele, Animation, virtuelle Welten, Industriesimulation, Urban Design und Produktdesign, 3D-Produktionen und besonders Serious Games. An diesem Ort geben sich Unternehmen, Ausbildungs- und Forschungsstätten gegenseitig Impulse, um Projekte mit hohem Mehrwert zu schaffen. Pôle Images Das regionale Cluster ‚ Pôle Images ‘ setzt sich aus 120 Unternehmen, 27 Schulen und Ausbildungsbetrieben, 22 Forschungsanstalten und neun Berufsverbänden zusammen. Seine Aufgabe besteht darin, die Entwicklung und die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen und den Bildungs- und Forschungseinrichtungen zu fördern. Bildunterschrift: Ganz gleich ob Anwendungen für Mobiltelefone, Spezialeffekte, Videospiele, Touch-Tablets, 3D-Animationen oder Serious Games – der Norden Frankreichs bildet die kreative Schmiede der digitalen Produktion.  

Sicher und bequem seine Daten schützen - Natürlich per Fingerabdruck

Das deutsche Pressebüro von Ubifrance - 06-mars-2012 10:59:10

Biometrische Verfahren als sicheres Zahlungsmittel - Daten werden nicht zentral erfasst   Die auf USB-Sticks, Mikro SD oder Sim-Karten hinterlegten Authentifizierungsdaten des Unternehmens Natural Security sind personenspezifisch einem einzigen Nutzer zugeordnet. Eine Transaktion kann also nur dann durchgeführt werden, wenn sich der Nutzer beispielsweise zusammen mit seinem individuell zugeordneten Sicherheitselement, beispielsweise einer Sim-Karte, in einer Verkaufsstelle befindet. Bei Verlust oder Diebstahl kann sie also nicht von einer anderen Person missbraucht werden. Das gesamte System ist sehr sicher, da die biometrischen Informationen weder in einer zentralen Datenbank erfasst sind noch die Karten und die auf ihnen gespeicherten Daten zurückverfolgt werden können. Die Authentifizierungs-Methode des französischen Unternehmens beruht auf zwei Schlüsselelementen: einem Identifikationsmerkmal (in dem Fall ein Fingerabdruck), das dem einzelnen Anwender eindeutig zugeordnet werden kann, und einer Smartcard, SD-Karte oder einer ähnlichen Alternative, die sich zum Zeitpunkt einer Transaktion im Besitz des Anwenders befinden muss. Aufgrund des Sicherheitselements, das für die kontaktlose Datenkommunikation über mittlere Distanzen ausgelegt ist, muss der Anwender im Rahmen des Authentifizierungsprozesses nur noch einen Finger auf ein Lesegerät legen. Durch den Einsatz kontaktloser Technologien ist es nicht mehr notwendig, dass sich der Anwender eine PIN merkt und sie manuell eingibt. Außerdem verläuft der gesamte Authentifizierungsprozess einfacher und schneller. Cédric Hozanne, CEO von Natural Security, erläutert: „Wenn neue Technologien zu Verifikationszwecken eingesetzt werden sollen, reagieren viele Menschen zunächst vorsichtig. Allerdings sind unsere biometrischen Verfahren in der Tat um ein Vielfaches sicherer und greifen deutlich weniger in die Privatsphäre ein, als man annehmen mag. Dies gilt insbesondere auch für sensible persönliche Daten. Im Fokus unserer Technologie stehen der Schutz und die Geheimhaltung der personenbezogenen Informationen der Endverbraucher.“ Natural Security stellt seine einfach zu installierende Authentifizierungslösung am 28. und 29. März auf der Messe ‚Cartes in Asia‘ in Hongkong vor sowie vom 5. bis 7. März auf der ‚Cartes USA‘ in Las Vegas. Zu den Partnern des Unternehmens gehört TazTag, ein Spezialist für kontaktlose Technologien. Hintergrund Natural Security ist Gründungsmitglied der Biometrics Alliance Initiative, einer Arbeitsgruppe, die letztes Jahr von Anwendern, Banken, Einzelhändlern, Integratoren, Akademikern und Zertifizierungsstellen ins Leben gerufen wurde. Diese hat zum Ziel, biometrische Technologien voranzutreiben und bisherige Zweifel an der Sicherheit und den Zugangskontrollen biometrischer Zahlungssysteme auszuräumen. Außerdem verfolgt das Unternehmen das Ziel, einen systematischen Zertifizierungsansatz für biometrische Technologien zu entwickeln. Auf dessen Basis sollen anwenderfreundliche Sicherheitsstandards garantiert werden. Kürzlich eröffnete das Unternehmen die ‚Natural Security Community‘ - ein Forum für Diskussionen rund um die Themen Biometrie und Authentifizierung. Bildunterschrift: Eine ‚natürlichere‘ Methode der Zahlungsauthentifizierung: Die Lösung von Natural Security basiert auf einem Sicherheitselement sowie einem biometrischen Erkennungsverfahren

Technik, die Unsichtbares sichtbar und messbar macht

Das deutsche Pressebüro von Ubifrance - 21-févr.-2012 12:12:02

‚Sarfus Mapping Lite‘ verwandelt ein optisches Mikroskop in ein Instrument zur Vermessung von Nanostrukturen Die Lösung ‚Sarfus Mapping Lite‘ eignet sich für alle optischen Reflexionsmikroskope und -systeme. Sie dient der Sichtbarmachung von Objekten im Nanobereich wie Kohlenstoffnanoröhren, Nanofäden, DNA oder Nanoteilchen. Dabei ermöglicht ‚Sarfus Mapping Lite‘  insbesondere das Vermessen von Dünnschichtfilmen und -oberflächenbehandlungen mit einer Dicke von wenigen Nanometern. Das ‚Sarfus Mapping Lite‘ umfasst einen Satz von Objektträgern zur Aufnahme der Proben. Die sogenannten ‚Surfs‘ ersetzen die traditionellen Glasplättchen und sind sehr einfach anzuwenden. Der Anwender arbeitet wie gewohnt an seinem Mikroskop, mit dem Unterschied, dass durch das ‚Surf‘ der Kontrast derart verstärkt wird, dass er in den Okularen Objekte im Nanobereich (Filme, Röhren oder Teilchen) unmittelbar sehen kann. Was mit optischen Mikroskopen unsichtbar blieb, wird mithilfe dieser Technologie deutlich erkennbar. Die im Sarfus Mapping Lite-Paket enthaltene Software wandelt mit einer Kamera aufgenommene Bilder in Dickenkarten im Nanometermaßstab um. Zu diesem Zweck wird das optische Gerät kalibriert. Je nach verwendetem Gerät kann eine Messgenauigkeit von bis zu 0,1 Nanometer erzielt werden. Dabei ist die Rückverfolgbarkeit gemäß ISO 17025 garantiert. Die Bilderfassung in Echtzeit ermöglicht je nach Kamera die Verfolgung von schnellen dynamischen Prozessen. Der Analysebereich liegt zwischen einigen µm² bis hin zu mehreren mm². Durch diese Variationsbreite sind sowohl allgemeine als auch sehr genaue Probenanalysen möglich. Die Prüfung erfolgt „kontaktlos“ und absolut zerstörungsfrei. Das ‚Sarfus Mapping Lite‘ kann in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden, wie beispielsweise in der Auswertung von Dünnschichten (Polymere, Oxide, Nitride, Flüssigkristall, Lithographie), biologischen Systemen (Biochips, Biofilmen) sowie in zahlreichen Anwendungen der Grundlagenforschung (nanostrukturierte Schichten, Langmuir-Blodgett-Schichten, selbstassemblierte Schichten). Das Unternehmen Eolane stellt seine Lösung auf den folgenden Fachmessen vor: Bionanomed 2012 (1. und 2. März 2012, Krems, Österreich) und ILCC 2012 (19. bis 24. August 2012, Mainz). Hintergrund Eolane ist ein französisches Industriedienstleistungsunternehmen im Bereich professionelle Elektronik. Nanolane, die Abteilung Nanotechnologie des Unternehmens, entwickelt und vertreibt Zubehör und wissenschaftliche Instrumente für den Nanotechnologiesektor. Eolane zählt 2 400 Mitarbeiter in rund zwanzig Tochtergesellschaften, die einen Jahresumsatz in Höhe von 300 Millionen Euro erwirtschaften. Bildunterschrift: Mit ‚Sarfus Mapping Lite‘ bringt Nanolane eine Messlösung auf den Markt, mit der sich Proben im Nanometerbereich bestimmen lassen.  

Französisches Hightech unter einem Dach

Das deutsche Pressebüro von Ubifrance - 27-janv.-2012 16:04:05

Rund 20 Unternehmen stellen auf der diesjährigen CeBIT ihre Forschungsprojekte, neuen Technologien und Hardware vor Die französischen Aussteller zeigen ihre Neuheiten auf zwei Gemeinschaftsständen in den Hallen 9 und 15. Die Bandbreite der angebotenen Produkte ist groß: Business IT, Business Communications & Networks, ICT Infrastructure, Zubehör für Computer und Telefonie, Future Internet und 3D-Technologien. Laut einer Schätzung des European Information Technology Observatory (EITO) wird der Markt für Informationstechnologie dieses Jahr weltweit um 5,4 Prozent wachsen und so zum ersten Mal die Schallmauer von einer Billiarde Euro Umsatz durchbrechen. Für das vergangene Jahr geht EITO von hohen Wachstumsraten in den Schwellenländern sowie von einem Anstieg der Ausgaben für Informationstechnologie um weltweit 4,3 Prozent auf 963,4 Milliarden Euro aus. Allein in Europa liegt Deutschland mit einer Steigerung der Ausgaben um 4,3 Prozent deutlich über dem europäischen Durchschnitt. Frankreichs Zuwachs liegt bei 3,4 Prozent. Die Steigerung ist in Frankreich insbesondere auf das Segment der Infrastruktur-Software  zurückzuführen (+ 4,2 Prozent). Dieser Trend soll sich dieses Jahr noch verstärken. Das Wachstum dieses Segments ist hauptsächlich durch eine auf 4,8 Prozent geschätzte Steigerung der Verkäufe von Speicherlösungen und Sicherheitsanwendungen bedingt. Die Entwicklung von Cloud Computing-Angeboten unterstützt diese Dynamik. Weitere Informationen gibt es vom 6. bis 10. März 2012 auf den Gemeinschaftsständen in Halle 9, C08 und Halle 15, F61.  Ausstellende Unternehmen auf den Ubifrance-Pavilllons Bidulandco , Carex France , C.O.P. sas , Elyctis , Geocom , H5 audits , HDW , Home Technology , Infosec , Jamespot , Moselle Développement , Ordissimo , Packshot Creator , PNY Technologies , Runware , Sage , SR21 , Viotech  

Mit Handschuh smart telefonieren

Das deutsche Pressebüro von Ubifrance - 27-janv.-2012 10:48:20

Glove Tip ist ein kleines abnehmbares Zubehör, das alle Handschuhe Touchscreen-kompatibel macht Der neue Hightech-Mikrochip überträgt die zur Bedienung von Touchscreens benötigte Oberflächenspannung der Haut. Mithilfe des Accessoires am Handschuhfinger wird die elektrostatische Ladung der Finger über den Handschuh auf den Touchscreen übertragen. So kann der Nutzer sein Gerät jederzeit einsetzen, ohne die Handschuhe ausziehen zu müssen.   Der aus hautfreundlichem Material gefertigte ‚Glove Tip‘ wiegt 1,5 Gramm. Er besteht aus einem Druckknopf mit Kopfteil, der außen am Handschuhfinger befestigt wird, sowie aus einem Druckknopf mit dem vertieften Gegenstück, der im Handschuhinneren desselben Fingers anzubringen ist. Egal ob aus Wolle, Leder oder Nylon: der Glove Tip lässt sich an jeden Handschuh anbringen. Dabei kann der Nutzer individuell jene Finger des Handschuhs auswählen, mit denen er den Touchscreen bedienen möchte. Spieler entscheiden sich beispielsweise für die Daumen beider Hände.  Für Nutzer, die besonders dicke Handschuhe tragen, wie Motorrad- oder Skifahrer, bringt das Unternehmen in Kürze eine Sportversion auf den Markt, die für Extrembedingungen und die besondere Dicke der Handschuhe konzipiert wurde. Hintergrund Glovetip: Das im August 2010 gegründete Pariser Start-Up für Produktdesign Chi & Jo entwickelt Produkte und Zubehör für Smartphones. Unterstützt wird das Unternehmen vom Designzentrum ‚Lieu du Design‘, der Innovationsagentur ‚Centre Francilien de l’Innovation‘ sowie dem Wissenschafts- und Technologiezentrum ‚Scientipôle‘. Die Druckknöpfe sind im Online-Shop auf der Webseite www.glove-tip.com erhältlich. Bildunterschrift: … und der Handschuh ist kein Hemmschuh für Smartphone mehr - Ein leitfähiges Knöpfchen am Handschuhfinger macht es möglich.   

Cloud Computing in Frankreich: Heitere Aussichten für Investoren

Das deutsche Pressebüro von Ubifrance - 19-janv.-2012 16:34:26

Die französische Regierung unterstützt das Cloud Computing mit Projektausschreibungen und hohen Datensicherheitsauflagen Der weltweite Umsatz von Cloud Computing-Diensten belief sich 2010 auf 68,3 Milliarden Dollar. Im selben Jahr verbuchte der französische Markt ein Umsatzvolumen von 1,85 Milliarden Euro. Hiervon erwirtschafteten allein kleine und mittelständische Unternehmen 672 Millionen. Prognosen des Marketingunternehmens Nexima zufolge dürfte der Umsatz bei anhaltend starkem Aufwärtstrend die Zwei-Milliarden-Grenze in diesem Jahr überschreiten. Somit würde er bis 2012 sechs Prozent des französischen Marktes für IT-Dienste und Softwareprodukte ausmachen. Insbesondere Markteinsteiger profitieren in Frankreich von einem günstigen Umfeld für ihre Unternehmensentwicklung. Das Regierungsprogramm für Zukunftsinvestitionen stützt die im Rahmen der Kompetenzzentren initiierten Unternehmenspartnerschaften. Es fördert F&E-Projekte, an denen IT-Systementwickler, Telekommunikationsanbieter, Softwareentwickler, Technologieintegratoren, Forschungslaboratorien und KMU’s beteiligt sind. Projektausschreibung Im Rahmen der von der französischen Regierung lancierten Ausschreibungen im Bereich Cloud Computing werden fünf der eingegangenen Projekte mit einem Betrag von insgesamt 19 Millionen Euro gefördert: das CloudForce-Projekt, eine durch Orange Labs getragene Softwareentwicklungsplattform; das durch den Mittelständler Proloque getragene CloudPort-Projekt für die Entwicklung von Anwendungsträgern; eine unter der Bezeichnung Magellan-Projekt entwickelte und durch Bull unterstützte Hochleistungs-Softwareinfrastruktur; das durch das Unternehmen Non Stop Systems getragene Nu@age-Projekt für die Entwicklung einer gemeinschaftlichen „Wolke“ sowie das für den Hochschulbereich entwickelte und durch INEO getragene UnivCloud-Projekt. Der französische Verband für Softwareentwickler (AFDEL) hat für Unternehmen, die an einer Trägerschaft interessiert sind, eine Webseite eingerichtet. Datenschutz Die französische Gesetzgebung gewährleistet ein hohes Datenschutzniveau. Die Verschlüsselungsvorschriften (L 2004-575 vom 21/06/2004 und D 2007-663 vom 2/05/2007) gelten für sensible Daten, die den Rechenzentren anvertraut werden. Dies gilt beispielsweise auch für das seit 2010 im Großraum Paris angesiedelte amerikanische Unternehmen Joyent, das Kunden wie LinkedIn, Disney, CNN, Facebook, Yahoo oder auch Vente-privee.com mit Hostinglösungen für IT-Infrastrukturen versorgt. So stellt es auch Plattform-IT-Ressourcen (PaaS, Platform as a Service) im Open Source-Modus bereit, beispielsweise für spezialisierte Systemhäuser wie Dell. Dabei steht das Start-up Joyent heute in direktem Wettbewerb mit Großunternehmen wie Amazon, EC2 oder Microsoft. David Appia, Vorsitzender der französischen Agentur für internationale Investitionen (AFII), unterstreicht: „Frankreich bietet insbesondere für innovative Technologieunternehmen, die sich auf den Bereich des Cloud Computing spezialisiert haben, äußerst günstige Rahmenbedingungen. Die wichtigsten Marktteilnehmer sind bereits mit Niederlassungen vertreten.“ Marktteilnehmer Neben internationalen Großunternehmen wie beispielsweise Microsoft, Google, HP, AT&T und IBM sind in Frankreich zahlreiche französische Unternehmen wie ATOS, Cap Gemini, Steria, Orange und SFR aktiv. Kürzlich gründete ATOS zusammen mit der chinesischen Firma Ufida das Joint-Venture Unternehmen Yunano für die Vermarktung von Verwaltungssoftware und verbundenen Diensten über Cloud Computing. Der im Elsass und im Großraum Paris vertretene französische Softwareentwickler Systancia zählt zu den führenden europäischen Unternehmen im Bereich der Erzeugung von virtuellen Anwenderumgebungen. Kompetenzzentren In Frankreich machen sich insgesamt acht Kompetenzzentren für das Cloud Computing stark: Cap Digital und System@tic (Großraum Paris), Elopsys (Limousin), Images et réseaux (Bretagne und Pays de la Loire), Imaginove und Minalogic (Rhône-Alpes), Solutions Communicantes Sécurisées (PACA) sowie TES (Basse-Normandie). Hintergrund Invest in France Agency (IFA): Die Invest in France Agency (IFA) ist eine Außenstelle der französischen Regierung mit weltweitem Netzwerk. Sie berät und begleitet ausländische Unternehmen bei ihren Investitionsprojekten in Frankreich und bietet honorarfrei, unverbindlich und vertraulich Lösungen zur Optimierung von Firmenaktivitäten an. Die IFA arbeitet mit den regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaften zusammen und kann ihren Kunden schnell und maßgeschneidert Informationen bereitstellen. Weitere Informationen gibt es unter www.investinfrance.org/germany .  

„Hidden champions“ aus Frankreich

Das deutsche Pressebüro von Ubifrance - 19-janv.-2012 10:40:23

Französische Unternehmen stellen ihre eingebetteten Systeme und Dienstleistungen auf der Embedded World vor Frankreich ist der zweitgrößte Markt für Embedded Systems in der EU. Der Anteil dieses Marktsegments wird auf etwa 15 Prozent des gesamten EU-Markts geschätzt. Frankreich steht somit auf Platz zwei hinter Deutschland - noch vor Großbritannien. Die weltweite Nachfrage zeigt sich trotz Krise äußerst robust. In den kommenden Jahren wird der Informationstechnologiesektor laut Untersuchungen das größte Wachstum verzeichnen. Dem Marktforschungsunternehmen Idate zufolge werden die Forschung und Entwicklung in den sechs Sektoren Luftfahrt, Fahrzeugproduktion, industrielle Automatisierung, Telekommunikation, Gesundheitstechnik und Unterhaltungselektronik zwischen 2002 und 2015 ein Wachstum von 130 Prozent verzeichnet haben. Elektronik In der EU macht Frankreich fast ein Drittel der gesamten Produktion von Elektronikanlagen in den Bereichen Verteidigung, Sicherheit und Kommunikation sowie Luft- und Raumfahrt aus. Das Land ist darüber hinaus ein wichtiger Produzent professioneller Computeranlagen und medizinischer Ausrüstung. Die Produktion besteht zu 70 Prozent aus industrieller Elektronik, gefolgt von Fahrzeugelektronik (16 Prozent) und elektronischen Massenprodukten (14 Prozent). Das professionelle und industrielle Elektroniksegment, insbesondere die Leistungselektronik, Haushaltsführungs- sowie medizinische, Verteidigungs- und Sicherheitselektronik, Prozesskontrolle und Automatisierung werden weiterhin die Hauptantriebskräfte für die Nachfrage sein. Embedded Systems Embedded Systems gehören in der Elektronikindustrie zu den Produktkategorien mit dem größten Wachstum. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Markt 2010 um 4,3 Prozent. Etwa 39 Prozent machte der Luftfahrtsektor aus, gefolgt von Elektronik (14 Prozent), Fahrzeugen (14 Prozent), Verteidigung (11 Prozent), Telecom (sieben Prozent), Maschinenbau (fünf Prozent), Transport und Logistik (fünf Prozent) sowie die Sektoren Strom/Betriebsstoffe (vier Prozent). Zahlreiche französische Cluster widmen sich der F&E von Embedded Systems, darunter Systematic, Aerospace Valley, Minalogic und Images et Réseaux. Den französischen Gemeinschaftsstand in Halle 4, Stand 544 organisiert die Wirtschafts- und Handelsabteilung - Ubifrance des Französischen Generalkonsulats.  Aussteller auf dem Ubifrance-Pavillon Squoring Technologies bietet eine objektive Qualitätsanalyse von Softwareprodukten zur kontinuierlichen Verbesserung von Entwicklungsprozessen. AdaCore entwickelt Open Source-Tools für die Entwicklung von unternehmenskritischer, sicherheitskritischer sowie von zuverlässiger Software. Midi-Pyrenées Expansion ist eine regionale Entwicklungsagentur, die sich im Herzen des Aerospace Valley befindet, dem internationalen Kompetenzcluster für Luft- und Raumfahrt und Embedded Systems. Techway bietet modulare Lösungen für Anwendungen der Signal- und Bildverarbeitung auf „Field Programmable Gate Array“-Plattformen (FPGA). Telnet-Consulting ist ein Beratungs-Unternehmen, unter anderem für die Bereiche Sicherheits- und Chipkarten, Automobil und Transport sowie Elektronik- und Maschinenbau. Calao Systems entwickelt embedded PC’s mit ARM-Prozessoren und Linux-Umgebung. BeanAir bietet drahtlose Sensoren für dynamische und statische Messungen, die auch in schwierigen Umgebungen eingesetzt werden können.  Bildunterschrift: Frankreich zeigt auf der diesjährigen Fachmesse Embedded World seine „verborgene“ Hightech.  

Über diesen Blog
      Das Team der Abteilung IKT / Dienstleistungen betreut die folgenden Bereiche: - IKT und Medien - Dienstleistungen - Immobilienwirtschaft - Vertrieb, Marketing, Werbung - Logistik und Transport Die Kenntnis der Branchen und Märkte beider Länder ermöglicht es uns, die französischen Unternehmen kompetent zu beraten. Wir stellen Kontakte her, vermitteln Handelspartner, organisieren B-to-B-Treffen und französische Gemeinschaftsstände auf internationalen Fachmessen in Deutschland. Ansprechpartner: Martin Winder, Leiter der Abteilung IKT / Dienstleistungen Telefon: 0211 30041-200 E-Mail: martin.winder@ubifrance.fr

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